Walking Football – Premiere in Rünthe

Seit November des vergangenen Jahres treffen sich regelmäßig 10 bis 15 Altinternationale des VfL Wolbeck jeden Montag um 19:30 Uhr, um sich die Bälle gehender Weise um die Ohren zu hauen.
Laufen, Kopfball und Grätschen gehören nicht ins Bewegungsprofil dieser Feingeister. Hier wird Fußball anders gedacht und zelebriert. Laufen, Kopfball und Grätschen kann oder konnte jeder. Oder auch nicht.
Nun war es an der Zeit, das Geübte auch der Weltöffentlichkeit vorzustellen. Da kann ein Kontakt in die Szene hilfreich sein. Die Kumpels vom SuS Rünthe 08 hatten zu einem Freundschaftskick eingeladen. Rünthe ist ein Stadtteil von Bergkamen im Kreis Unna, also nicht mal eben um die Ecke.
Thomas Hahn (SuS) und Frank Müller-Kersting (VfL) standen in engem Kontakt, schnell war ein Termin gefunden.
Und so machte sich der VfL-Tross, bestehend aus neun Kickern und zwei im Staff, am gestrigen Abend (26.09.) auf den Weg zum ersten offiziellen Vergleich.
„Am Schacht 3“ hieß das Ziel. Eine stillgelegte Zeche, dahinter der Kunstrasenplatz. Tolle Kulisse.
Umziehen, wobei sich herausstellte, dass einige Trikots nicht mehr den Mindestabstand zur Körperfläche aufweisen, kurze Taktikbesprechung („Den Gegner durch ständiges Toreschießen zermürben“) und raus ging’s auf den perfekt präparierten Walking-Football-Parcours in den Maßen 21 x 42 Meter.
Vorab noch eine kleine Regelkunde durch die erfahrenen Gastgeber und schon rollte der Ball, zu Beginn häufig Richtung VfL-Gehäuse, wohlgemerkt ohne Torwart. Den gibt’s nämlich nicht. Sechs gegen Sechs, also ohne Viererkette und falsche Neun. Vier Viertel à 15 Minuten werden gespielt, jedes wird für sich gezählt. Am Ende der 60-minütigen Fußballgala bei widrigen äußeren Bedingungen standen beim VfL zwei Viertel auf der Habenseite. Der SuS verbuchte einen Quartalssieg, einmal trennte man sich Remis. Unterm Strich neun Tore für die Blauen aus Wolbeck und sieben Treffer für die Blauen aus Rünthe.
Aber das ist reine Makulatur. In erster Linie ging es um den Spaß am Walking Football, die Kontaktpflege und das gemütliche Beisammensein nach dem Spiel. Von den Gastgebern perfekt organisiert gab es nach der (noch) heißen Dusche leckere Stadionwurst und Kaltgetränke.
Der VfL Wolbeck bedankt sich ausdrücklich für die Gastfreundschaft unserer Freunde vom SuS und freut sich auf den Gegenbesuch im Frühjahr kommenden Jahres.
Für den VfL waren im Einsatz: Guido Hoffmann, Daniel Sandmann, Bernd Winkelnkemper, Wolfgang Benger, Andreas Westenberg, Thomas Richter, Torsten Kemper, Horst Burkötter und Hossein Mohajer Pour. An der Seitenlinie Manfred Steinkühler und Frank Müller-Kersting.

Alte Herren: „Weste“ übernimmt von „Rudi“

Rolf „Rudi“ Haves ist nicht mehr Schützenkönig der Alten Herren. Vor drei Jahren hatte er sich die Kette geholt und diese dann auch fleißig bei allen möglichen Anlässen präsentiert. Und wenn’s beim Shoppen in der Stadt war, wie ein Teilnehmer am vergangenen Samstag beim Schützenfest der Alten Herren bemerkte. Aber damit ist jetzt Schluss. Andreas „Weste“ Westenberg kannte keine Gnade und brachte um 16:24 Uhr mit Schuss-Nr. 183 das Objekt der Begierde zum Fliegen. Die Freude von Ehefrau Monika war im Jubel der tobenden Menge unüberhörbar.
Nach dem finalen Blattschuss auf der Schießanlage der ABC-Schützen, die dankenswerterweise wieder mit Rat und Tat zur Seite standen, zog die feiernde Meute bei herrlichem Wetter zum Bouleplatz an der Sportanlage. Dort war mit diversen Grillspezialitäten, selbstgemachten Salaten und Kaltgetränken bestens für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Bis tief in die Nacht wurde noch gefachsimpelt, von alten Zeiten erzählt und Uwe Meyer zum neuen Lebensjahr gratuliert.

Dorf vs. Heide: Tafel erhält Spendenscheck über 1.615,00 €

Über 500 Zuschauer waren beim Kult-Turnier „Dorf gegen Heide“ mit dabei – die VfL Altherren veranstalten es für einen guten Zweck. Diesmal wurde erneut die Münster-Tafel bedacht, die das Geld nach eigenen Angaben gut gebrauchen kann.
Spenden-Übergabe in harten Zeiten: 1615 Euro erhielten Vertreter des Vereins Münster-Tafel am Donnerstag symbolisch überreicht. Heidi Schomaker und Wolfgang Wittler nahmen…WEITERLESEN

Alte Herren: Radtour 2022

Lange haben wir warten müssen.
Die letzte Radtour war in 2019.
Regelrecht ausgehungert sind alle nach einer derart langen Auszeit. Zum Glück geht wieder etwas und die Alten Herren haben sich gedacht: Drahtesel ausmottten, gegebenenfalls putzen und drauf geschwungen.
14. Mai 2022, auf zu Hossein, Frühstück.
23. – in Worten dreiundzwanzigste – Radtour der Alten Herren!
Um 9:00 Uhr ging es los. Einige dafür bekannte Mitglieder erschienen um 9:15 Uhr. Akademisch halt. Es war als hätte es keine Pause gegeben. Heike und Hossein haben uns einen tollen Start in den Tag geschenkt. Mittlerweile schon traditionell und legendär. Herzlichen Dank dafür!
Dann fing die Tour an. 17 Mitglieder waren anwesend und freudig gespannt.
Die erste Station fiel coronabedingt aus. Der Kollege konnte sich noch nicht freitesten, daher wurde kurzfristig umgeplant. Nicht nach Hiltrup sondern rund um Alverskirchen ging es. An der Kornbrennerei Gerbermann vorbei (man beachte, nicht hinein) ging es wieder zurück nach Wolbeck, Richtung Sportplatz. Als Ersatz hatte Weste sich bereit erklärt und den Garten geöffnet. Das übliche Kaltgetränk, einmal singen und dann zu Winkelnkemper. War nicht so weit. Dort hatte Christine zum Mittag eine leckere Pizzasuppe bereitet die wir uns haben schmecken lassen.
Nächste Station: Uwe Meyer. Über die Fußgängerbrücke am Berler Kamp auf die Eschstraße. Klein aber fein sag ich nur. Alle hatten Platz und Lust. Was will man mehr.
Mittlerweile war es 14:45 Uhr und auf ging es, erneut über die bereits erwähnte Fußgängerbücke zur Weichselstraße. Dort erwartete uns Hans Neuwirth mit der gesamten Familie. Neuerliches Singen des Danke-Liedes. *sing* Ja noch viele Jahre…*sing* Auch die neuen Mitglieder waren mittlerweile textsicher.
Keine Müdigkeit vortäuschen, weiter geht es. Der Plan des Orga-Teams war noch nicht abgearbeitet.
Mirco Teigeler wartete auf den Tross. Dort sind wir dann länger geblieben als geplant. Mirco und seine Frau haben uns einfach nicht gehen lassen. Die Organisatoren mussten dann irgendwann ein Machtwort sprechen und haben zum Aufbruch zur Endstation gedrängelt.
Erneut hatte Ferdi Hamsen sein Anwesen am Ufer der Angel bereitgestellt. Wir sind dankbar, dass wir diesen idyllischen Ort zum Abschluss nutzen dürfen. Herrlich am Angelstrand den Tag so ausklingen zu lassen.

Das Orga-Team bedankt sich bei allen Gastgebern und Teilnehmern und Petrus für diesen einfach tollen Tag der spät in der Nacht zu Ende ging. Auf ein Neues in 2023, wir lassen uns von so einem Virus nicht unterkriegen.

Bericht: Andreas „Weste“ Westenberg

Dorf vs. Heide: Ein Nachbericht

War das ein Fest!
Am vergangenen Mittwoch fand nach drei Jahren Abstinenz endlich wieder der legendäre Schlagabtausch zwischen Dorf und Heide statt. Und der hatte es in sich.
Pünktlich um 17:30 Uhr betraten die „Vorgruppen“ U9 und U10 die Arena am Brandhoveweg. Natürlich auch aus Dorf und Heide. Wie es sich gehört, namentlich vorgestellt von den beiden Livemoderatoren Thomas „Deipi“ Deipenbrock und Norbert „The Voice“ Bothen. Schon hier nahm das Unheil für die „Heidis“ seinen Lauf. Beide Partien gingen auf das Konto der Jung-Dörfler.
Im Spiel der über 32-jährigen, das von Bezirksbürgermeister Peter Bensmann angestoßen wurde, überrannten die von Dorftrainer Uwe Meyer hervorragend eingestellten Jungs die konsternierten Heide-Messis regelrecht. Schnell stand es 4:0 für die Weißen, die es danach, der Spannung wegen, ein wenig ruhiger angehen ließen. Vier Tore am Stück für die Blauen wurden gnädigerweise zugelassen, Hoffnung keimte bei der Truppe um Coach Bernd Winkelnkemper auf. Ohne den argentinischen Weltstar Ayala, der wegen eines Friseurtermins in Buenos Aires nicht eingeflogen werden konnte, kam jedes Aufbäumen gegen die drohende Niederlage jedoch zu spät. Am Ende hieß es 6:5 für die dominanten Dorf-Maradonnas, die ihre ewigen Kontrahenten mal wieder abgewatscht hatten. Übrigens: Wer meint, der Verfasser dieser Zeilen lasse eine gewisse Neutralität vermissen, der liegt völlig richtig und täuscht sich nicht. Die Bahngleise sind schuld.
In die Halbzeitpause eingebettet wurde eine Demonstration der technisch hoch anspruchsvollen Variante „Gehfußball“, gerne Walking Football genannt. Natürlich auch Weiß gegen Blau. Das weite Stadionrund mit geschätzten 600 Zuschauenden sowie das anwesende Fachpublikum, bestehend aus Scouts und Beratern europäischer Spitzenclubs, konnte sich davon überzeugen, dass Fußball in Langsam auch geht. Hier sind Kopf, Geist und Technik gleichermaßen gefragt. Geschicktes Stellungs- und sauberes Passspiel auf kurze Distanz sind die Grundlagen beim Walking Football. Die Moderatoren begleiteten auch dieses Event interaktiv und gaben Einblicke in das überschaubare Regelwerk, das u.a. Abseits, Kopfball, Torwart und Lupfer nicht kennt. Wer mehr als nur staunen möchte: Jeden Montag, 19:30 Uhr.
Und das Drumherum? Keine Frage, das Orga-Team der Alten Herren hat im Vorfeld und bei der Durchführung der Veranstaltung ganze Arbeit geleistet. Viele helfende Hände bei der Getränke- und Speisenausgabe, Wertmarkenverkauf, Tombola, Technik sowie Auf- und Abbau sorgten für einen reibungslosen Ablauf dieses VfL-Highlights, dass sich die Ziele „Integration von NeubürgernInnen“, „Zusammenwachsen von Jung und Alt im Verein“ und „Spende für einen caritativen Zweck“ auf die blau-weiße Fahne geschrieben hat. Auch der diesjährige Erlös geht an die Tafel Münster-Wolbeck.

Allen Beteiligten ein riesengroßes Dankeschön…

Walking Football: Die ersten Gehversuche

Gestern Abend trafen sich zehn Interessierte zum ersten Training des VfL Wolbeck im Geh-Fußball.
Sogar aus dem entfernten Alverskirchen hatte man sich vom Sofa erhoben.
Die erfahrenen Anleiter Bernd Winkelnkemper und Reinhard Zumdick freuten sich über diese Resonanz. Die Regeln waren schnell erklärt. Nicht laufen oder rennen, Pässe nur bis Hüfthöhe, ohne Torwart und Abseits, kein Grätschen und Rempeln.
Soweit die Theorie. Nun ging es an die Umsetzung. Schnell waren zwei Mannschaften gebildet. Fünf gegen Fünf. Der Strafraum einer Platzhälfte war das Spielfeld, zwei Minitore galt es zu treffen.
Die etwas „hölzernen“ Gehbewegungen wirken ungewohnt. Wenn man sein Leben lang Fußball gelaufen ist, muss man sich in der Tat immer wieder konzentrieren und zusammenreißen.
Mit zunehmender Spieldauer waren aber alle gut drin im Thema. Einzelaktionen wie Dribblings sind eher die Ausnahme. Man muss als Team auftreten und immer einen freien Mitspieler suchen und, jetzt kommt’s, möglichst genau anspielen. Etwas zu weit nach rechts oder links, wird es schwierig das Spielgerät in seinen Besitz zu bringen. Trotz der Kälte an diesem Abend dampften die Köpfe. Dem einen oder anderen spielten zwickende Oberschenkel einen Streich. Kein Wunder, wenn man gefühlte zehn Jahre nicht mehr vor die Asse getreten hat.
Nach 75 Minuten war’s dann vorbei, das erste Training im Walking Football. Der Spaßfaktor war hoch, darin waren sich alle Beteiligten einig. Wiederkommen will man auch am nächsten Montag (22. NOV | 19:30).
Offen ist die Gruppe für alle Interessierten, dritte Halbzeit inklusive.

Walking Football beim VfL | Erstes Training am 15. NOV

„Fußball im Gehen“ ist stark im Kommen

Ins Deutsche übersetzt bedeutet Walking Football nichts anderes als „Geh-Fußball“. Walking Football ist altersgerechtes und gesundheitsförderndes Fußballspielen. Erstmals wurde diese Fußball-Variante 2011 in Chesterfield/England gespielt – und begeistert inzwischen die britischen Inseln. Über die Niederlande gelangte Walking Football mittlerweile auch nach Deutschland. Hier sind bisher vier Bundesliga-Vereine aktiv: FC Schalke 04 (Stiftung „Schalke hilft“), Bayer 04 Leverkusen, Werder Bremen und VfL Wolfsburg.

Laufen ist dabei streng untersagt. Zu jedem Zeitpunkt des Spiels muss mindestens ein Fuß am Boden sein. Das ist die wichtigste Regel beim Walking Football. Zudem gilt es zu beachten: Der Ball darf maximal hüfthoch gespielt werden, es gibt kein Abseits, keinen Torwart, Grätschen und Tacklings sind verboten. Jedoch können die Regeln grundsätzlich variabel an die individuelle Situation und Gegebenheiten angepasst werden.

Was ist anders im Vergleich zum klassischen Fußball, wo Laufen nicht nur erlaubt, sondern unabdingbar ist? Die zehn auf dem Rasen aktiven Spielerinnen und Spieler müssen nach kurzer Zeit beispielsweise feststellen, dass Steilpässe kein probates Mittel sind. Auch der schnellste Geher von ihnen kommt dann nicht mehr an die Kugel ran. Auch Einzelaktionen fallen – so ganz ohne Tempo – flach. Und so kommt es umso mehr auf das gemeinsame Spiel an. Auf viele kurze und präzise Pässe, um sich Stück für Stück an das gegnerische Tor heranzuspielen.

„Bewegung soll Freude machen“

Körperliche Aktivität funktioniert auf Dauer nur, wenn die Bewegung Freude bereitet. Daher ist „Walking Football“ eine tolle Möglichkeit, sich – egal in welchem Alter und in welchem Tempo – fußballerisch zu betätigen, fit zu halten und in geselliger Runde zusammen zu sein. Im Gegensatz zum herkömmlichen Fußball ist die Belastung beim „Walking Football“ gut steuerbar. Denn der Spaß kommt garantiert nicht zu kurz. Neben den vielen positiven Effekten auf die Gesundheit der Seniorensportlerinnen und -sportler haben besonders Spielsportarten einen nicht zu unterschätzenden sozialen Aspekt.

Eine Altersgrenze für diese Sportart gibt es nicht. Vielmehr ist das biologische Alter entscheidend. Für ältere Menschen ohne Vorerkrankungen ist regelmäßiges Gehfußballspielen ein gutes Instrument, um gesund noch älter zu werden.

Doch nicht der sportliche Wettkampf steht beim Walking Football im Vordergrund, auch das gesellschaftliche Zusammenkommen soll durch den Sport gefördert werden. So ist Walking Football vor allem als Prävention- und Gesundheitssport zu verstehen, der die Stärkung des Gemeinschaftsgefühls und Spaß am Fußball fördern möchte.

Die Regeln im Überblick:

  • Nicht laufen – nur gehen
  • Der Ball darf nicht über Hüfthöhe gespielt werden
  • Harter körperlicher Kontakt und Fouls sind verboten
  • Es wird ohne Abseits gespielt
  • Es wird ohne Torwart gespielt
  • Spielerzahl: Sechs gegen Sechs (flexibel)
  • Der Platz misst 42×21 Meter (flexibel)
  • Die Torgröße beträgt 3×1 Meter (flexibel)

Auch der VfL Wolbeck hat diesen Trend seit einiger Zeit im Blick und möchte ein erstes lockeres Training unter Anleitung von Bernd Winkelnkemper und Reinhard Zumdick anbieten. Alle Interessierten treffen sich am kommenden Montag (15. NOV) um 19:30 Uhr am Kunstrasenplatz.

Alte Herren: Hoch lebe die Statistik

Am vergangenen Freitag (22. OKT) trafen sich die Alten Herren des VfL Wolbeck zu ihrer Jahreshauptversammlung.
Neben den Berichten des Obmann-Duos Rolf Haves und Sven Weigelt, wurde den 18 Anwesenden durch Chef-Analytiker Olli Niehaus mit einer blitzsauberen Multimedia Präsentation schonungslos vor Augen geführt, was sich im Jahr 2020 im Training bewegt hat oder auch nicht. Trainingsbeteiligung, Tore, Ergebnisse oder bester Spieler führten schließlich zu einer nicht endenden Medaillenehrung verschiedenster Akteure. Die Auswertung für 2021 wird dann im Frühjahr 2022 vorgestellt. Zeit genug, um die eigenen Werte noch auf Edelmetallkurs zu bringen.
Hermann-Josef Ringbeck, seines Zeichens „Kassenwart auf Lebenszeit“, berichtete mangels Ausgabemöglichkeiten von einem gut gefüllten Portemonnaie und bat gleichzeitig die ganze AH-Riege darum, ihren Beitrag zukünftig per Dauerauftrag zu entrichten, da er nicht mehr die Möglichkeit habe, die Barzahlungen ihm Rahmen seiner Inkasso-Besuche bei einem gepflegten Glas Traubensaft entgegenzunehmen.
Guido Hoffmann als Kassenprüfer bescheinigte sodann eine ordnungsgemäße Buchführung der getägtigten Geldbewegungen auf der Einahmen- und Ausgabenseite.
Bei den Wahlen gab es keine Überraschungen. Sowohl der oberste Alte Herr, Rolf Haves, als auch die für die sportliche Aus- und Weiterbildung verantwortlichen Übungsleiter Dirk M. und Christian W. sitzen weiter fest im Sattel. Als neuer Kassenprüfer wurde Stefan Genius vereidigt.
Erfreulich war wieder die Zahl der Neuaufnahmen. Unter diesen Sechs ist neben Jörg Pöppelbaum, Thomas Richter, Michel Leonhardt, Patrick Timmermann u. Martin Kuchling auch der ab 11.11. im Wigbold regierende Martin II. Graß, der, wie alle anderen auch, mit seinem Antrag auf die uneingeschränkte Zustimmung der Delegierten stieß.
Mit einem Ausblick auf zukünftige Veranstaltungen (u.a. Jahresabschluss 27.11.) und sportliche Großereignisse beendete Rolf Haves die Versammlung, gleichzeitig mit dem Heute Journal.

10 Fragen an…

Rolf Haves leitet beim VfL Wolbeck die Abteilung mit dem höchsten Altersdurchschnitt.
Die Rede ist von den Alten Herren. Jeden Montag wird hier Fußball auf spätem Niveau trainiert und gespielt. Ob der eine oder andere schottische Flachpass denn als Flugball so geplant war, wird anschließend in der Kabine bei einem Sportlergetränk geklärt.
Rolf „Rudi“ Haves ist gerade 55 erfrischende Jahre alt geworden und wohnt mit seiner Familie im Herzen von Wolbeck, nahe der Ev. Kirche.
Tagsüber kümmert sich der Bänker liebevoll um die Steuerung westfälisch-lippischer Geldinstitute.
Dass der Spitzname „Rudi“ irgendetwas mit „Tante Käthe’s“ Rudi V. zu tun haben soll, ist eigentlich völlig abwegig und scheidet daher sowohl fußballerisch als auch äußerlich als möglicher Lösungsansatz aus.

Hier sind Rudi’s Antworten auf folgende 10 Fragen:

1. Welches Schulfach hat dir am meisten Kopfzerbrechen bereitet?
„Kopfzerbrechen eigentlich kein Fach, bei Kunst sind mir aber wahrscheinlich die ersten Haare ausgefallen, da ich eher ein rationaler Zahlenmensch bin … und Malen nach Zahlen war da leider nicht so angesagt.“
(Anm.d.Red.: Diese Defizite gilt es auszugleichen. Klare Empfehlung – „Kunst am Ball“ – Jeden Montag, 19:30 Uhr, Stadion Brandhoveweg…)

2.  Dein schönster Platz in Wolbeck ist sicher der Sportplatz. Wo hältst du dich im Wigbold noch gerne auf?
„Nicht nur in der jetzigen, skurrilen Zeit: Mein Place to be kommt ganz nach dem Motto: My home is my castle, denn da haben meine Frau und ich es uns schön gemütlich gemacht (liegt ja mitten im Wigbold). Und ansonsten genieße ich sehr gerne eine Lauf-Runde rund um den Wigbold, also von der Evangelischen Kirche, am Friedhof vorbei, über‘n Esch nach Angelmodde-Dorf und -West bis zum und durch den Tiergarten … kann ich nur empfehlen!“
(Anm.d.Red.: Am Esch kannste dann auch gleich Uwe Meyer einsacken. Der ist ja auch so’n Zatopek für Arme…)

3.  Nord- oder Ostsee?
„Egal, Hauptsache Berge J … nein, Spaß beiseite, beides und immer wieder gerne mit den Alten Herren des VfL nach N’ney.“
(Anm.d.Red.: „N’ney“, im Volksmund auch Norderney genannt, ist die zweitgrößte ostfriesische Insel und wird regelmäßig im Spätsommer von älteren Herrschaften aus Wolbeck zwecks Freizeitgestaltung heimgesucht…)

4.  Über welches Thema könntest du einen 30-minütigen Vortrag/Präsentation halten, ohne jede Vorbereitung?
„Da ich von nix wirklich Ahnung habe, dafür aber davon viel … anders ausgedrückt: Also beruflich so ziemlich viel, dass will hier aber keiner so genau wissen, und über Schalke hört mir im Moment ja auch keiner zu, also lass‘ ich es.“
(Anm.d.Red.: Stimmt, Vorträge über Schalke werden aktuell auch in Schlaflaboren eingesetzt…)

5.  Welches Instrument, außer Blockflöte, würdest du in einer Band spielen wollen?
„Wenn Spielmannszug = Band ist, dann Lyra, das „Klavier zum Tragen“
(Anm.d.Red.: Im Gleichschritt direkt neben Dirk Mentrup an der Triangel. Wat für ‚ne Combo. Ein Bild für die Geschichtsbücher…)

6.  Was ist deiner Meinung nach das Beste daran, älter zu werden?
„In den Alten Herren des VfL Wolbeck spielen und feiern zu dürfen.“
(Anm.d.Red.: Rrrrichtig, ein absolut männliches Grundbedürfnis…)

7.  Wenn dein Leben ein Buch wäre, welchen Titel würde es haben?
„Just do it: Leben Lieben Lachen“
(Anm.d.Red.: Und das als Hörbuch, gelesen von Hermann-Josef Ringbeck. Innerhalb von zwei Stunden ausverkauft…)

8.  Ist WhatsApp ein Fluch oder Segen?
„Die einen sagen so, die anderen so.“
(Anm.d.Red.: So,so. Eigentlich wollten wir wissen, zu welcher Fraktion du gehörst…)

9.  Wie würdest du deinen eigenen Wert auf dem Transfermarkt der Alten Herren einschätzen?
„Ich bin immer schon schwer vermittelbar gewesen, daher kommt jetzt in den AH auch kein Wechsel mehr in Frage, wollte ich auch gar nicht, bei der geilen Truppe! Ganz konkret: Jedes Jahr im November kaufe ich mich mit einer Kiste Bier wieder in die Truppe ein.“
(Anm.d.Red.: Das macht jeder so. Die einzig wahre Währung sorgt für Rekordumsätze bei den Getränkehändlern in MS-Südost…)

10. Und zum Abschluss: Sültemeyer oder Kiepe?
„Letztlich heißt die Antwort auf die Frage doch wie beim Video „Woran hat et jelegen? Man fragt sich …“ Oder ganz einfach: Beide brauchen unsere Unterstützung, denn sie sind mit die letzten von früher mal vielen Kneipen/Restaurants in Wolbeck!“
(Anm.d.Red.: Recht hat er. Die beiden Gastro-Dinosaurier verdienen unser aller Durst…)

10 Fragen an…

Er ist die Schaltzentrale beim VfL Wolbeck. Aber nur im administrativen Bereich und leider nicht auf’m Platz bei den Alten Herren.
Uwe Meyer ist Geschäftsführer des Vereins und darüber hinaus ein ziemlich guter. Der Bauingenieur, der für eine große deutsche Modekette deren Ladenlokale schön macht, läuft in seiner Freizeit schon mal den einen oder anderen Meter durch die Walachei und feilt jeden Montag bei den ewigen Talenten akribisch an der Genauigkeit seines Passspiels. Neben dem VfL sympathisiert UM insbesondere mit dem Karlsruher SC und einem weiteren Stern aus dem Süden der Republik. Hier und jetzt stellt er sich den 10 Fragen…

1.  Welches Schulfach hat dir am meisten Kopfzerbrechen bereitet?
Musik – mich wollte niemand singen hören
(Anm.d.Red.: Kopf hoch, Uwe. Daran hat sich bis heute nichts geändert…)

2.  Dein schönster Platz in Wolbeck ist sicher der Sportplatz. Wo hältst du dich im Wigbold noch gerne auf?
Außer im eigenem Haus ……das Festzelt an der Feuerwache 🙂
(Anm.d.Red.: Isomatte, Schlafsack und Stirnlampe – Einfach mal raus…)

3.  Nord- oder Ostsee?
Nordsee!!
(Anm.d.Red.: Juist soll ein Geheimtipp sein…)

4.  Über welches Thema könntest du einen 30-minütigen Vortrag/Präsentation halten, ohne jede Vorbereitung?
Die Geschichte der Fußball-WM
(Anm.d.Red.: Das kommt auf die Tagesordnung bei der nächsten Mitgliederversammlung. Referent: Uwe „The Brain“ Meyer)

5.  Welches Instrument, außer Blockflöte, würdest du in einer Band spielen wollen?
Ich glaube, als Roadie wäre ich besser zu gebrauchen (siehe Frage 1…)
(Anm.d.Red.: Stimmt. Dann kannste auch gleich beim Festzeltaufbau mit anpacken…)

6.  Was ist deiner Meinung nach das Beste daran, älter zu werden?
…………wieso älter ??
(Anm.d.Red.: Spieglein, Spieglein an der Wand…)

7.  Wenn dein Leben ein Buch wäre, welchen Titel würde es haben?
„ohne Worte“ …
(Anm.d.Red.: Das wird kein Bestseller. Vorschlag: „Mein Leben als Sänger – Laut, falsch und das mit Begeisterung“…)

8.  Ist WhatsApp ein Fluch oder Segen?
Meistens Segen, manchmal auch Fluch

9.  Wie würdest du deinen eigenen Wert auf dem Transfermarkt der Alten Herren einschätzen?
€ 1,- ………bis max. 1 Kiste Bitburger
(Anm.d.Red.: Auch für diese Ablösesummen wird sich keiner finden…)

10. Und zum Abschluss: Sültemeyer oder Kiepe?
……jedes zu seiner Zeit………
(Anm.d.Red.: Beide Etablissements kommen aber nur in Frage, wenn er das Festzelt wieder abgebaut hat…)