10 Fragen an…NEU

Rolf Haves leitet beim VfL Wolbeck die Abteilung mit dem höchsten Altersdurchschnitt.
Die Rede ist von den Alten Herren. Jeden Montag wird hier Fußball auf spätem Niveau trainiert und gespielt. Ob der eine oder andere schottische Flachpass denn als Flugball so geplant war, wird anschließend in der Kabine bei einem Sportlergetränk geklärt.
Rolf „Rudi“ Haves ist gerade 55 erfrischende Jahre alt geworden und wohnt mit seiner Familie im Herzen von Wolbeck, nahe der Ev. Kirche.
Tagsüber kümmert sich der Bänker liebevoll um die Steuerung westfälisch-lippischer Geldinstitute.
Dass der Spitzname „Rudi“ irgendetwas mit „Tante Käthe’s“ Rudi V. zu tun haben soll, ist eigentlich völlig abwegig und scheidet daher sowohl fußballerisch als auch äußerlich als möglicher Lösungsansatz aus.

Hier sind Rudi’s Antworten auf folgende 10 Fragen:

1. Welches Schulfach hat dir am meisten Kopfzerbrechen bereitet?
„Kopfzerbrechen eigentlich kein Fach, bei Kunst sind mir aber wahrscheinlich die ersten Haare ausgefallen, da ich eher ein rationaler Zahlenmensch bin … und Malen nach Zahlen war da leider nicht so angesagt.“
(Anm.d.Red.: Diese Defizite gilt es auszugleichen. Klare Empfehlung – „Kunst am Ball“ – Jeden Montag, 19:30 Uhr, Stadion Brandhoveweg…)

2.  Dein schönster Platz in Wolbeck ist sicher der Sportplatz. Wo hältst du dich im Wigbold noch gerne auf?
„Nicht nur in der jetzigen, skurrilen Zeit: Mein Place to be kommt ganz nach dem Motto: My home is my castle, denn da haben meine Frau und ich es uns schön gemütlich gemacht (liegt ja mitten im Wigbold). Und ansonsten genieße ich sehr gerne eine Lauf-Runde rund um den Wigbold, also von der Evangelischen Kirche, am Friedhof vorbei, über‘n Esch nach Angelmodde-Dorf und -West bis zum und durch den Tiergarten … kann ich nur empfehlen!“
(Anm.d.Red.: Am Esch kannste dann auch gleich Uwe Meyer einsacken. Der ist ja auch so’n Zatopek für Arme…)

3.  Nord- oder Ostsee?
„Egal, Hauptsache Berge J … nein, Spaß beiseite, beides und immer wieder gerne mit den Alten Herren des VfL nach N’ney.“
(Anm.d.Red.: „N’ney“, im Volksmund auch Norderney genannt, ist die zweitgrößte ostfriesische Insel und wird regelmäßig im Spätsommer von älteren Herrschaften aus Wolbeck zwecks Freizeitgestaltung heimgesucht…)

4.  Über welches Thema könntest du einen 30-minütigen Vortrag/Präsentation halten, ohne jede Vorbereitung?
„Da ich von nix wirklich Ahnung habe, dafür aber davon viel … anders ausgedrückt: Also beruflich so ziemlich viel, dass will hier aber keiner so genau wissen, und über Schalke hört mir im Moment ja auch keiner zu, also lass‘ ich es.“
(Anm.d.Red.: Stimmt, Vorträge über Schalke werden aktuell auch in Schlaflaboren eingesetzt…)

5.  Welches Instrument, außer Blockflöte, würdest du in einer Band spielen wollen?
„Wenn Spielmannszug = Band ist, dann Lyra, das „Klavier zum Tragen“
(Anm.d.Red.: Im Gleichschritt direkt neben Dirk Mentrup an der Triangel. Wat für ‚ne Combo. Ein Bild für die Geschichtsbücher…)

6.  Was ist deiner Meinung nach das Beste daran, älter zu werden?
„In den Alten Herren des VfL Wolbeck spielen und feiern zu dürfen.“
(Anm.d.Red.: Rrrrichtig, ein absolut männliches Grundbedürfnis…)

7.  Wenn dein Leben ein Buch wäre, welchen Titel würde es haben?
„Just do it: Leben Lieben Lachen“
(Anm.d.Red.: Und das als Hörbuch, gelesen von Hermann-Josef Ringbeck. Innerhalb von zwei Stunden ausverkauft…)

8.  Ist WhatsApp ein Fluch oder Segen?
„Die einen sagen so, die anderen so.“
(Anm.d.Red.: So,so. Eigentlich wollten wir wissen, zu welcher Fraktion du gehörst…)

9.  Wie würdest du deinen eigenen Wert auf dem Transfermarkt der Alten Herren einschätzen?
„Ich bin immer schon schwer vermittelbar gewesen, daher kommt jetzt in den AH auch kein Wechsel mehr in Frage, wollte ich auch gar nicht, bei der geilen Truppe! Ganz konkret: Jedes Jahr im November kaufe ich mich mit einer Kiste Bier wieder in die Truppe ein.“
(Anm.d.Red.: Das macht jeder so. Die einzig wahre Währung sorgt für Rekordumsätze bei den Getränkehändlern in MS-Südost…)

10. Und zum Abschluss: Sültemeyer oder Kiepe?
„Letztlich heißt die Antwort auf die Frage doch wie beim Video „Woran hat et jelegen? Man fragt sich …“ Oder ganz einfach: Beide brauchen unsere Unterstützung, denn sie sind mit die letzten von früher mal vielen Kneipen/Restaurants in Wolbeck!“
(Anm.d.Red.: Recht hat er. Die beiden Gastro-Dinosaurier verdienen unser aller Durst…)

10 Fragen an…

Er ist die Schaltzentrale beim VfL Wolbeck. Aber nur im administrativen Bereich und leider nicht auf’m Platz bei den Alten Herren.
Uwe Meyer ist Geschäftsführer des Vereins und darüber hinaus ein ziemlich guter. Der Bauingenieur, der für eine große deutsche Modekette deren Ladenlokale schön macht, läuft in seiner Freizeit schon mal den einen oder anderen Meter durch die Walachei und feilt jeden Montag bei den ewigen Talenten akribisch an der Genauigkeit seines Passspiels. Neben dem VfL sympathisiert UM insbesondere mit dem Karlsruher SC und einem weiteren Stern aus dem Süden der Republik. Hier und jetzt stellt er sich den 10 Fragen…

1.  Welches Schulfach hat dir am meisten Kopfzerbrechen bereitet?
Musik – mich wollte niemand singen hören
(Anm.d.Red.: Kopf hoch, Uwe. Daran hat sich bis heute nichts geändert…)

2.  Dein schönster Platz in Wolbeck ist sicher der Sportplatz. Wo hältst du dich im Wigbold noch gerne auf?
Außer im eigenem Haus ……das Festzelt an der Feuerwache 🙂
(Anm.d.Red.: Isomatte, Schlafsack und Stirnlampe – Einfach mal raus…)

3.  Nord- oder Ostsee?
Nordsee!!
(Anm.d.Red.: Juist soll ein Geheimtipp sein…)

4.  Über welches Thema könntest du einen 30-minütigen Vortrag/Präsentation halten, ohne jede Vorbereitung?
Die Geschichte der Fußball-WM
(Anm.d.Red.: Das kommt auf die Tagesordnung bei der nächsten Mitgliederversammlung. Referent: Uwe „The Brain“ Meyer)

5.  Welches Instrument, außer Blockflöte, würdest du in einer Band spielen wollen?
Ich glaube, als Roadie wäre ich besser zu gebrauchen (siehe Frage 1…)
(Anm.d.Red.: Stimmt. Dann kannste auch gleich beim Festzeltaufbau mit anpacken…)

6.  Was ist deiner Meinung nach das Beste daran, älter zu werden?
…………wieso älter ??
(Anm.d.Red.: Spieglein, Spieglein an der Wand…)

7.  Wenn dein Leben ein Buch wäre, welchen Titel würde es haben?
„ohne Worte“ …
(Anm.d.Red.: Das wird kein Bestseller. Vorschlag: „Mein Leben als Sänger – Laut, falsch und das mit Begeisterung“…)

8.  Ist WhatsApp ein Fluch oder Segen?
Meistens Segen, manchmal auch Fluch

9.  Wie würdest du deinen eigenen Wert auf dem Transfermarkt der Alten Herren einschätzen?
€ 1,- ………bis max. 1 Kiste Bitburger
(Anm.d.Red.: Auch für diese Ablösesummen wird sich keiner finden…)

10. Und zum Abschluss: Sültemeyer oder Kiepe?
……jedes zu seiner Zeit………
(Anm.d.Red.: Beide Etablissements kommen aber nur in Frage, wenn er das Festzelt wieder abgebaut hat…)

10 Fragen an…

Er war schon Hippenmajor in Klein & Groß und kennt sich mit der Restfeuchte von Holz bestens aus.
Unser A-Jugend Trainer Dirk Mentrup, der auch bei den Alten Herren seit Jahren vergeblich versucht, auf Viererkette mit Raute in Kombination mit Doppel-Sechs umzustellen, stellt sich den neuen 10 knallharten Fragen. Viel Spaß beim Lesen…

1. Welches Schulfach hat dir am meisten Kopfzerbrechen bereitet?
Fremdsprachen wie Englisch und Französisch haben mir nicht so gelegen, besser war ich in Massematte und in Plattdeutsch.
(Anm.d.Red.: Der Mann kann sich ’ne Currywurst in vier Sprachen bestellen. Alle Achtung…)

2. Dein schönster Platz in Wolbeck ist sicher der Sportplatz. Wo hältst du dich im Wigbold noch gerne auf?
Regelmäßig findet man mich in der Kiepe zum Doppelkopf oder Kegeln, gerne bin ich auch in Guido´s Biergarten.
(Anm.d.Red.: Das nennt man dann wohl „2. Wohnsitz“…)

3. Nord- oder Ostsee?
Eigentlich eher Österreich
(Anm.d.Red.: Da gibt’s ja auch genügend Seen…)

4. Über welches Thema könntest du einen 30-minütigen Vortrag/Präsentation halten, ohne jede Vorbereitung?
Als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Holz, halte ich regelmäßig Vorträge über z.B. Holzterrassen.
(Anm.d.Red.: Ob sein Beruf etwas mit seiner hölzernen Spielweise zu tun hat? Man weiß es nicht…)

5. Welches Instrument, außer Blockflöte, würdest du in einer Band spielen wollen?
Triangel
(Anm.d.Red.: „Ladies and Gentlemen, an der Triangel Dirk Mentrup“. Da kann Deep Purple aber mal so richtig  einpacken…)

6. Was ist deiner Meinung nach das Beste daran, älter zu werden?
Also ich sage immer: Jeder ist nur so alt, wie er sich anfühlt. Im Ernst: Die Gelassenheit und Ruhe, die man im Alter erhält.
(Anm.d.Red.: Wir fragen mal die Gattin, ob er noch griffig ist…)

7. Wenn dein Leben ein Buch wäre, welchen Titel würde es haben?
Mein Leben ohne Alkohol
(Anm.d.Red.: In der Tat, der Gute packt nix an. Selbst im Karneval immer vollen Durchblick. Na dann, Prost…)

8. Ist WhatsApp ein Fluch oder Segen?
Fluch und Segen zu gleich

9. Wie würdest du deinen eigenen Wert auf dem Transfermarkt der Alten Herren einschätzen?
Als Spielertrainer, müsste ich ja zwei Gehälter erhalten und wenn ich beim Training der Alten Herren sehe, dass die manchmal schwieriger zu führen sind als eine F-Jugend, ist das noch zu wenig.
(Anm.d.Red.: Oh, die Aussage sitzt erstmal. Die „ewigen Talente“ müssen sich wohl auf unbequeme Übungseinheiten einstellen…)

10. Und zum Abschluss: Sültemeyer oder Kiepe?
Wie ich schon oben geschrieben habe, bin ich sehr gerne in der Kiepe. Während meiner Zeit als Hippenmajor habe ich aber Sültemeyer besonders schätzen gelernt, ich bin dort super aufgenommen worden und Bianca und Thomas haben mir fast alle Wünsche von den Lippen abgelesen.
(Anm.d.Red.: Zugegeben, das ist ’ne fiese Frage. Deshalb wird sie auch gestellt…)

 

 

Alte Herren: Jahreshauptversammlung 2020 | Vier Neuaufnahmen

Am vergangenen Freitag (17. FEB) traf sich die Alte Herren Abteilung des VfL Wolbeck zur jährlichen Generalversammlung in der Gaststätte Kiepe.
Der amtierende Vorstand konnte rund 30 Personen begrüßen und die Versammlung pünktlich eröffnen.
Unter Top 1 erhoben sich die Anwesenden zur Totenehrung und die dann folgenden Punkte der Tagesordnung wurden abgearbeitet.
Das Spieljahr und die sonstigen geselligen Aktivitäten wie Radtour, Schützenfest und Jahresabschluss waren Inhalt des Jahresberichts des Obmanns Rolf Haves.
Das wiederauflebende eigene Turnier wurde als gut gelungen gelobt, was auch die mitspielenden Mannschaften bestätigten.
Am Turniertag Freitag soll festgehalten werden, da insbesondere die teilnehmenden Mannschaften die Tatsache lobten, dass dadurch nicht das gesamte Wochenende beeinflusst wird. Es wurde darauf hingewiesen, dass folgenden Gegeneinladungen natürlich so oft wie möglich Folge geleistet werden soll.
Nicht fehlen durfte das herausragende Ergebnis des Traditionsspiels Dorf gegen Heide. 1.600,00 € für den guten Zweck sind kaum zu übertreffen.
Alle Anwesenden wurden aufgefordert, Augen und Ohren bei der Suche nach förderungswürdigen Projekten in und um Wolbeck auf zu halten.
Haves dankte allen Organisatoren und freiwilligen Helfern sowie den Gönnern der Events und Wohltätigkeitsveranstaltungen.
Weiter ging es mit dem Bericht der Kassenprüfer.
Guido Hoffmann und Andreas Westenberg bescheinigten dem Kassierer Hermann-Josef Ringbeck eine ordentlich geführte Kasse und beantragten Entlastung, die folgerichtig erteilt wurde.
Bei dieser Gelegenheit wurde auf die Einnahmen- und Ausgabenseite geblickt und jeder konnte feststellen, dass das Jahr nicht kostendeckend läuft, wenn die Turniereinnahmen aufgrund schlechten Wetters einmal nicht ausreichen. Es ergab sich eine konstruktive Diskussion aller Anwesenden, an deren (Nicht)-Schluss ein Auftrag an die Mitglieder formuliert wurde, sich diesbezüglich weiter Gedanken zu machen und diese bei Gelegenheit, sei es in der Kabine oder auf dem Platz, entsprechend zu platzieren.
Es war der Versammlung klar, dass es mit einer einfachen Beitragserhöhung nicht getan ist.
Unter dem Punkt Austritte und Neuaufnahmen konnte bemerkt werden, dass Hermann-Josef Ringbeck, unter hohem persönlichen Einsatz an der Theke, den Austritt eines Mitgliedes verhindern konnte.
Als neue Anwärter stellten sich Niklas Börger und Markus Wirtz persönlich vor. Jörn Hellweg und Frank Müller-Kersting waren den Anwesenden bereits bekannt, an diesem Abend aber leider verhindert.
Die Aufnahme der vier erfolgte Einstimmig.
Die Alten Herren freuen sich über den Zuwachs und die Tatsache, Anlaufstelle neu zugezogener Mitbürger zu sein.
Die folgenden „Neu“-Wahlen verliefen unspektakulär und bestätigten den stellvertretenden Obmann, Sven Weigelt, die Trainer Dirk Mentrup und Christian Wolbeck (nach launiger Diskussion über Trainingsinhalte und Mannschaftsaufteilung, -stellung) in ihren Ämtern.
Zum neuen Kassenprüfer wurde Dennis Dörbaum dem verbleibenden Guido Hoffmann zur Seite gestellt.
Unter dem Punkt Verschiedenes kam es zu einem eindringlichen Appell des anwesenden Alte Herren Mitgliedes und Vereinsvorsitzenden Ralf Deipenwisch. Er machte noch einmal deutlich, dass er zum Ende des nächsten Vereinsjahres seinen Posten nach dann fast 10-jähriger Vorstandsarbeit räumen und nicht zur Wiederwahl zur Verfügung stehen wird. Er appellierte an die Alten Herren, dem Verein die Treue zu halten und sich doch Gedanken über eine Mitarbeit im Vorstand, vielleicht sogar als erster Vorsitzender, zu machen. Der VfL Wolbeck als Mitmachverein sei breit aufgestellt und die Arbeit, nach dem Motto „Viele Hände, schnelles Ende“ gut verteilt.
Danach schloss Rolf Haves die Versammlung.
Alle Anwesenden dankten mit Applaus, blieben noch einige Zeit an ihren Tischen und ließen den Abend launig ausklingen.

Bericht: Andreas „Weste“ Westenberg

Alte Herren: Verpflegung à la carte

Mit einer besonderen Idee hatten sich Christian „Horsti“ Reichert, Heinz Roer und Reinhard „Enno“ Zumdick vor einiger Zeit zu Wort gemeldet.
Gestern (06. JAN) war es dann so weit.
Die drei Mitglieder der Alten Herren des VfL Wolbeck überraschten die Trainingsgemeinde mit Reibeplätzchen, Wurste- und Leberbrot zum Jahresauftakttraining. Pünktlich nach der Trainingseinheit waren die Pfannen heiß und mit einem Pfiff aus der Schiedsrichterpfeife wurde das Training ab- und der Imbiss angepfiffen.
Die 24 Teilnehmer des Trainings haben es sich natürlich nicht nehmen lassen, die Sterneköche hochleben zu lassen.

So kann 2020 weitergehen!

Alte Herren: Reif für die Insel

Da war sie wieder – Die weiteste Anreise zu einem Auswärtsspiel!
Am vergangenen Wochenende machte sich ein Teil der Alten Herren auf zur weitesten Anreise des Jahres zu einem Auswärtsspiel. Borkum war das erneute Ziel, Gegner die TG Bant.
Wie üblich konnte die Anreise nicht ohne den Genuss einiger geistiger Getränke gestaltet werden, so dass der Vergleich auf dem Platz, direkt nach der Ankunft, ins Hintertreffen geriet.
Dennoch war die Leistung so schlecht nicht.
6:3 ist ein Ergebnis, das sich aufgrund der Umstände durchaus sehen lassen kann.
Angetreten mit 3 Spielern, die seit Jahren nicht mehr gegen den Ball getreten haben, war eigentlich Schlimmeres zu erwarten gewesen.
Aber wir haben das ganz ordentlich gemacht.
Das anschließende Grillen mit dem „Gegner“ geriet erneut, man kennt sich schließlich schon etwas, zu einer tollen Angelegenheit.
Danach wurde der Ort unsicher gemacht.
Dann am Samstag erst eine Wanderung durch die Dünen und über den Strand in den Ort, Fahrräder geliehen und über die Insel geradelt.
Bernd Winkelnkemper konnte erneut mit seinem Insiderwissen überzeugen. Ein alter Borkumer halt!
Nach einem Halt im Dünenbüdtjen ging es zum Bundesliga gucken.
Dann das schon obligatorische Fischessen im „Insulaner“, gewohnt Klasse!
Fast schon übersatt ging es dann zum Strand in Ria´s Beach, die coole Lounge-Atmosphäre genießen.
Disco war schließlich auch noch angesagt!
Nach zwei langen Nächten ging es am Sonntag dann, ein wenig müde, wieder nach Hause.
Fazit:
Wenn wir die Anreise ein wenig solider gestaltet hätten, wäre spielerisch sicher mehr drin gewesen.
Ansonsten haben wieder alle Alles gegeben und die Tour zu einem tollen Event gemacht.
Großen Dank an Bernd, der mal wieder eine tolle Organisation geliefert hat.
Auf ein Neues im nächsten Jahr!

Bericht: Andreas „Weste“ Westenberg

Alte Herren: Stramme Waden, Schlagersternchen und die Liebe zur Malerei

Man nehme….
– den Tag mit dem besten Wetter der letzten Wochen
– bis zu 21 willige Mitglieder
– nette Leute
– tolle Gastgeber
– viele nette Gespräche
Und heraus kommt die diesjährige Fahrradtour der Alten Herren.
Am 18.05.2019 war es wieder einmal so weit.
Das Orgateam hatte zur Radtour 2019 geladen und schon zum Frühstück ab 9.00 Uhr versammelten sich 19 Mitglieder bei Hossein Mohjaer Pour im Garten.
Dieser doch erhebliche Zuwachs an Teilnehmern wurde erfreut zur Kenntnis genommen.
Nach dem üppigen Auftakt ging es auf die Leezen Richtung Telgte. Nicht über die Hauptzufahrtswege sondern durch den Kreuzbach ging es zu Werner Schnitker.
Werner´s Leidenschaft, bekannt durch eine Artikel in den Westfälischen Nachrichten, ist die Malerei. Dementsprechend gleicht seine Wohnung einem Atelier. Die Führung war unerlässlich und echt beeindruckend.
Ganz besonders war es allerdings ein Foto der Alten Herren-Mannschaft von 1988 an der Wand zu sehen.

Nicht wenige konnten alle Mitspieler von damals noch aufzählen.
Dann ging es zurück nach Wolbeck zu Christof Klünder ins Neubaugebiet Wolbeck-Nord.
Der Grill wurde angeheizt. Der kleine Imbiss zur Mittagszeit war echt gut und wichtig.
Zu diesem Zeitpunkt hatten wir bereits mehr als 20 km abgeradelt und die Truppe war auf 21 (!) Personen angewachsen.
Weiter, immer weiter hieß das Motto.
Auf nach Gremmendorf in das neue Domizil von Wolfgang Heise.
Auch dort konnten wir es uns im Garten bequem machen und ein wenig den Geschehnissen des letzten Bundeliga-Spieltages lauschen.
Die Halbzeitpause wurde genutzt, sich auf den Weg zurück nach Wolbeck zu machen.
Christian „Horsti“ Reichert wartete ein wenig länger als geplant.
Das Orgateam stieß nicht immer auf offene Ohren beim Wunsch nach Einhalten des Zeitplans.
Hier konnten einige den Rest des Bundeliga-Finales gucken, andere setzten sich in den Schatten, Sonne hatten wir schon genug genießen dürfen.
Abschließend, mit einer Stunde Verspätung, ging es zu Ferdi Hamsen nach Angelmodde.
In seinem Garten, direkt an der Angel gelegen, ließ der Rest der Truppe, immerhin noch ca. 15 Personen, den Tag mit Frikadellen, Mettendchen, Senf und einigen Kaltgetränken bis zum späten Abend ausklingen.
*Psst*: Es wird gemunkelt dass einige Protagonisten noch auf Sültemeyer´s Schlagerstündchen gesichtet wurden.
Fazit:
Die etwas mehr als 40 Kilometer haben allen Teilnehmern Spaß gemacht.
Alle lernten sich persönlich näher kennen und die Gespräche kreisten zum Glück nicht nur um den Fußball.

Die dieses Jahr außerordentlich hohe Teilnehmerzahl gibt dem Orgateam die Gewissheit, dass es sich lohnt, sich weiterhin Gedanken zu machen und derartige Veranstaltungen zu pflegen.
Danke an alle diesjährigen Gastgeber. Es war toll, wie Ihr den Mob empfangen habt.
Wir hoffen, ihr habt es genauso genossen wie wir und die Nachbarn haben sich nicht zu sehr über das Singen der Dankeshymnen beschwert.
In diesem Sinne auf ein Neues in 2020!

 

Alte Herren wählen neue Führungsspitze

Auf einer harmonischen Versammlung ging am vergangenen Freitag (01. FEB) in den Räumen des Gasthauses Sültemeyer ein geräuschloser Wechsel der Führungsriege der Alten Herren des VfL Wolbeck über die Bühne.

Zuerst kam allerdings der Kassierer Hermann-Josef Ringbeck zu Wort, der eine gute Kassenlage ausweisen konnte. Die Kassenprüfer Rolf Haves und Andreas Westenberg bescheinigten ihm gute Arbeit und beantragten Entlastung. Diese erfolgte einstimmig durch die anwesenden fast 30 Mitglieder.

Der nächste Tagesordnungspunkt wies dann das Thema Neuwahlen aus.
Der bisherige erste Vorsitzende Erich Voss, seit einiger Zeit auch zweiter Vorsitzender des Gesamtvereins, wollte sich folgerichtig auf nur eine Aufgabe konzentrieren.
Hossein Mohajer Pour, zweiter Vorsitzender der Alten Herren, bot dem neuen ersten Mann der Abteilung die Möglichkeit an, sein eigenes Führungsteam aufzubauen und hatte im Vorfeld die Bereitschaft signalisiert, sein Amt ebenfalls zur Verfügung zu stellen.
Die Versammlung dankte beiden für das langjährige Engagement für die Alten Herren, insbesondere auch für die Arbeit im Gesamtvorstand als Interessenvertreter der Abteilung und erteilte Entlastung.

Zur Neuwahl stellte sich, als Vorschlag des scheidenden Vorsitzenden, Rolf „Rudi“ Haves.
Die Wahl erfolgte einstimmig, bei einer Enthaltung.
Zum zweiten Vorsitzenden wurde, mit gleichem Ergebnis, Sven Weigelt gewählt.
Beide sind langjährige Mitglieder der Alten Herren und haben auch schon führende Aufgaben im Gesamtverein ausgeübt.

Die Versammlung beschloss weiterhin die Verteilung von neuen/leicht veränderten Zuständigkeiten für die jährlich wiederkehrenden Aktivitäten der Alten Herren. Im Einzelnen handelt es sich um die Radtour, das Spiel
Dorf vs. Heide, das Schützenfest und den Jahresabschluss.
Des Weiteren wurde das Trainerteam Dirk Mentrup und Christian Wolbeck bestätigt.

Revue passieren ließ die Versammlung natürlich auch den guten Verlauf der bereits erwähnten letztjährigen Veranstaltungen, wobei Verbesserungspotential durchaus gesehen wurde.
Zum Abschluss kam es, neben dem von allen bedauerten Austritt von Martin Becklas, zu vier Neuaufnahmen.
Dennis Dörbaum, Hans Neuwirth, Herbert Natrup und Guido Hoffmann wurden einstimmig aufgenommen und verstärken künftig den Kader der Alten Herren.

Bericht: Andreas „Weste“ Westenberg

Alte Herren: Auch neben dem Platz wird scharf geschossen

Schützenfest der Alten Herren: „Diesmal hätte fast der Vogel gewonnen!“

Am letzten Samstag spielte sich ein kleines Drama an der Vogelstange im Wäldchen neben dem Wolbecker Stadion ab. Beim traditionellen Schützenfest trafen sich Alte Herren und Partnerinnen um die diesjährige Königin bzw. den König auszuschießen.
Ließ der Vogel zu Beginn noch einige Federn, Krone und Zepter, so zeigte er sich im weiteren Verlauf des Nachmittags äußerst widerstandsfähig.
Schuss um Schuss gaben die Aktiven trotz zwischenzeitlicher Regenschauer ab. Doch der Vogel wollte nicht fallen. Auch die Schießwarte der ABC-Schützen zeigten sich ratlos. Erst um 19:54 Uhr gelang Sacha Kowert ein Wirkungstreffer, der den Vogel auf die Hälfte reduzierte. Trotzdem waren noch weitere 37 Schuss nötig, um dem garstigen Feder(holz)vieh den Garaus zu machen! Mit dem 527. Schuss konnte Stefan „Buko“ Burkötter sich die Königskette schnappen und die Glückwünsche der Alten Herren entgegennehmen.
Bei der anschließenden Feier im Festzelt fand der Tag einen tollen und gebührenden Ausklang. Das Credo war eindeutig: „Diesmal hätte fast der Vogel gewonnen!“

Foto: Andreas Hasenkamp

Alte Herren: Borkum 2018

Borkum 2018 (15. – 17. Juni)

Mal wieder war es eine Tour, die von Anfang bis Ende super geplant und umgesetzt wurde.
Den beiden Planern, Bernd und Heinz, muss ganz großer Dank ausgesprochen werden.
Aber der Reihe nach:
Freitagmittag machte sich der Trupp auf den Weg gen Bahnhof, um die mittlerweile dritte „Tour de Borkum“ in Angriff zu nehmen.
Sage und Schreibe 21 Alte Herren und solche, die es zur nächsten Generalversammlung in Angriff nehmen wollen, hatten sich zusammen gefunden. Schon ein beachtlicher Tross! Bernd und Heinz warteten schon auf Borkum.
Nicht zuletzt dank der Voraussicht und der Improvisation einiger Mitreisender kam auch das Kulinarische auf der Fahrt nicht zu kurz.
Pünktlich in Emden-Außenhafen angekommen wurde der immer wieder beeindruckende Katamaran bestiegen.
Auf ging es mit einer unwahrscheinlichen Gewalt auf die Insel. Einfach atemberaubend, wie das Teil beschleunigt und abgeht.
Auf Borkum hieß es dann schnell die Zimmer beziehen und die Trikots anziehen.
Aus der Bahn praktisch auf den Platz. Dass das nicht gut gehen konnte, sah man in der ersten Halbzeit.
Die zweite Halbzeit war dann besser, änderte aber an der Niederlage auch nichts mehr.
Niederlage „JA“
Niedergeschlagen „NEIN“
Die Dritte Halbzeit war unsere! So kennt man uns!
Unsere „Gegner“, die Alten Herren der TG Bant haben es sich nehmen lassen, den Grill anzuwerfen und einige kühle Getränke bereitzustellen.
Nachdem diese verzehrt waren, ging es in den Ort, die Seekiste wurde eingenommen.
Wenige geistige Getränke später (einige wollten das Spiel dann sogar noch gewonnen haben!) ging es zu unterschiedlichen Zeiten in unsere Unterkunft. Im Schatten des alten Leuchtturms liegen die Sportlerheime des TuS Borkum. Diese haben wir, wie die vergangenen Jahre bereits, natürlich gerne bewohnt.
Spät war es bei annähernd allen.
Am nächsten Morgen dann das von Bernd und Heinz erneut minutiös geplante touristische Programm:
Spaziergang am Strand bis zum Zentrum mit Besteigen des neuen Leuchtturms ist Pflicht.
Dann, nach einem Fischbrötchen, Backfisch oder ähnlichem als Mittagssnack, ging es zum Fahrradverleih.
Das war dann für einige schon ambitioniert.
Ca. 25 Kilometer durch Dünen, über Deiche zur Wattwanderung kurz vorm Fähranleger.
Zwischendurch eine kurze Rast in der Strandbar nahe des FKK-Strandes. Fein war es!
Die zweistündige Wattwanderung mit dem Wattläufer Peter de Buhr war ein echtes Erlebnis. Der Typ ist „die coolste Sau“ die man sich nur vorstellen kann.
Wir haben uns derartig amüsiert und informiert, dass alle begeistert waren.
Dann ging es zurück in den Ort, frischmachen und auf in das Gasthaus „Zum Insulaner“.
Dort erwartete uns eine üppiges Abendessen mit feinsten Fleisch- und Fischspezialitäten, so dass jeder auf seine Kosten gekommen ist.
Danach an die Strandpromenade in Ria´s Beach-Club, Cocktais, lauschig und echt entspannend.
Irgendwann trennten sich die Wege, ob Seekiste, Kajüte, Strandschlucht, Alibi oder einfach ins Bett.
Sonntagmorgen dann 8:00 Uhr Frühstück und 9:30 Uhr mit den Fahrrädern zum Bahnhof zur Heimreise.
Die Rückfahrt dann entschleunigt auf der normalen Fähre, bei durchwachsenem Wetter, auch nicht schlecht.
Pünktlich zum Auftaktspiel der deutschen Mannschaft zur WM 2018 zurück zu Hause (hätte man sich auch sparen können)
Eine tolle Tour und ein schönes Wochenende.
Beeindruckend war mal wieder, dass die Truppe unter absoluter Rücksichtnahme, alle Beteiligten
„mitgenommen“ hat und fast immer geschlossen aufgetreten ist.
Schön war’s und auf ein Neues in 2019!