Corona aktuell: Sicherheit vor Geschwindigkeit

Liebe VfL-Mitglieder,

Corona hat uns alle nach wie vor fest im Griff.
Das bekommen wir jederzeit und überall zu spüren, ob im privaten Bereich, Beruf, Schule oder Sport.
Fast täglich beschäftigen sich die Verantwortlichen beim VfL Wolbeck in ihrer Freizeit mit den Auswirkungen dieser Pandemie.
Saisonabbruch bei Groß und Klein, massive Einschränkungen beim möglichen Neustart des Trainingsbetriebes mit erhöhtem Regelungsbedarf sind die Kernpunkte, mit denen wir uns derzeit auseinandersetzen.
Es ist bekannt, dass Sport unter freiem Himmel wieder erlaubt ist. Aber derzeit noch kontaktlos und immer mit Abstand.
Gerade erst wurde auf kommunaler Ebene verkündet, dass sich jetzt auch mehr als zwei Sportler auf einer Spielfläche tummeln dürfen.
Wir können verstehen, dass gerade unseren jungen Fußballern die Decke auf den Kopf fällt und alle wieder kicken bzw. trainieren wollen. Jedoch gestaltet sich ein Fußballtraining weitaus schwieriger, als dies beim Tennis, Golf oder Tischtennis der Fall wäre. Hier sind Abstände leicht einzuhalten.
Auch das „Drumherum“ muss organisiert sein. Die Vereine werden diesbezüglich von der Stadt Münster in die Pflicht genommen. Wegen der Abstandregelung dürfen keine Warteschlangen beim Kommen und Gehen entstehen, Umkleidekabinen inkl. Duschräume sind tabu und Hygiene wie z.B. Händewaschen sowie Desinfektion absolute Pflicht.
Der Vorstand des VfL Wolbeck hat die Bedürfnisse seiner Mitglieder immer im Blick, ist sich aber auch der Verantwortung im Rahmen seiner Fürsorgepflicht bewusst.
Nach dem 31. Mai soll eine weitere Lockerungsstufe einsetzen, so die Ankündigung der Politik.
Danach könnte Fußball in seiner ganzen Pracht, also auch mit Berührung, wieder möglich sein.

Bis dahin ruht der Trainingsbetrieb weiter.

Die Zeit bis Pfingsten wollen wir nutzen, um ein Konzept zu erarbeiten, das einen für alle Beteiligten sanften und möglichst angenehmen Wiedereinstieg möglich macht.
Denn Eines ist auch klar: Jetzt mit einer „HauRuck-Aktion“ wieder loszulegen, wäre unüberlegt und fahrlässig. Das können und wollen wir nicht.

Dankenswerterweise haben bereits einige Übungsleiter Ideen und Vorschläge zur Umsetzung eines Neustarts entwickelt und an ihre Abteilungsleitung herangetragen. Man macht sich also Gedanken, plant und organisiert.
Und das ist auch gut so. Nichts ist schlimmer, als absoluter Stillstand. Den hatten wir zur Genüge, jetzt geht der Blick nach vorne.
Wie versprochen, werden wir weiterhin auf die aktuellen Entwicklungen aus Politik und Verwaltung umgehend reagieren.

Lasst uns gemeinsam ein gutes, für alle verträgliches und praxistaugliches, Konzept entwickeln.

Nur durch das Zusammenwirken von Vorstand, Abteilungsleitung, Trainerinnen und Trainern, wird es gelingen, dass dem Brandhoveweg rund um die Hausnummer 97 ab Juni wieder mehr Leben eingehaucht wird und die Bälle regelmäßig im Netz zappeln…

Bis dahin
Bleibt sportlich und gesund

Der Vorstand